FILMVORFÜHRUNG - 28.12.2025, 19:00 Uhr
Theaterwohnzimmer Aschau im Zillertal
Bluatstilln – To Remind Me of Life
Karten:
0681/10140583
volksbuehne-aschau@gmx.at
Julia Rosa Peer und Christoph Stock stellen sich nach dem Film den Publikumsfragen.
Bluatstilln – To Remind Me of Life (2025)
Bluatstilln ist eine Geschichte über das Heimkommen – der Rückkehr zur Natur, zu sich selbst und zu den Wurzeln, die immer ein Teil von uns bleiben werden. Es geht darum zu hinterfragen: Wo stehen wir zwischen alten Traditionen, Mystik und Moderne?
Die Inspiration für den Film stammt aus einer Begegnung mit einem traditionellen Heiler, der von seiner intensiven Wahrnehmung sprach und ständig die Emotionen anderer spürte. Ob man nun an das Übersinnliche glaubt oder nicht, was mich an dieser Heilkunst faszinierte, war der persönliche Prozess des Heilers – der Kampf, die Grenze zwischen Realität und Wahrnehmung zu definieren, die Ungewissheit darüber, was wirklich und was Einbildung war.
Im Zillertal, der Region aus der der Heiler und auch ich selbst stammen, ist die Verschmelzung von Kultur und spirituellen Praktiken tief verwurzelt, und viele Menschen dort stellen die Wirkung dieser Praktiken auch nicht infrage. Für mich wurde dieser alte Volksglaube, dass Heilung durch Handauflegen und Besprechen möglich ist, zu einem Symbol für das Heimkommen in der Geschichte.
Die Geschichte von Bluatstilln folgt Mali, einer Ärztin, die in ihre Heimat zurückkehrt – einem Ort, den sie einst bewusst verlassen hat, um sich selbst zu finden. Der Verlust eines wichtigen Menschen in ihrem Leben führt sie zurück an den Ort und letztlich zu sich selbst, doch sie ist eine andere Person geworden. Ihre wissenschaftliche Weltanschauung kollidiert mit den spirituellen und traditionellen Praktiken, denen sie nun gegenübersteht. Sie beginnt, Dinge zu spüren, die sie nicht erklären kann und vielleicht beginnt sie sogar, an ihrer eigenen Wahrnehmung zu zweifeln.
Der Film soll nicht als Frage der Religiösität oder der Wirksamkeit dieser traditionellen Methoden verstanden werden, sondern als eine Untersuchung des Phänomens und der Faszination, die damit verbunden sind. Der Originalscore von Christoph Stock verstärkt die mystische Atmosphäre und emotionale Tiefe des Films.
Trotz eines kleinen Budgets von nur 6.000 Euro wurde der Film durch das Engagement des Teams in nur 2,5 Drehtagen realisiert.
Bluatstilln bleibt trotz seiner Genre - Elemente vor allem ein Drama, das die psychologische und spirituelle Reise der Hauptfigur in den Mittelpunkt stellt. So entsteht eine filmische Erfahrung, die sich nicht in eine feste Schublade stecken lässt, sondern den Zuschauer dazu anregt, zwischen den Ebenen der Realität, des Mystischen und des Psychologischen zu navigieren.
WIR HABEN GEWONNEN!
Tiroler Volksbühnenpreis 2025
Eindrücke von der Preisverleihung beim Fest der Kultur 2025
23. September 2025, Haus der Musik Innsbruck
Den Tiroler Volksbühnenpreis 2025
in der Kategorie „Theater traurig und ernst“ erhält die:
Volksbühne Aschau im Zillertal
für die Produktion
Kreuzwechsel
Tragödie in zwei Akten von Stefan Hellbert, in einer Bearbeitung von Martina Keiler
Auszüge aus der Jury-Begründung:
„Schonungslos, mutig und lautstark inszenierte Martina Keiler was passiert, wenn es zur Missachtung aller Grenzen und Schranken des menschlichen Handelns kommt. Dieser Abend ängstigt, schockiert, beschämt und ringt den Zuschauer*innen Respekt ab, nämlich jenen, die Stimme zu erheben, wenn alle verstummen. Man spürt, dass das Ensemble nicht nur irgendeine, sondern genau diese Geschichte erzählen will. Eine kompakte Leistung in einer stimmigen, nur mit notwendigen Versatzstücken ausgestatteten Bühne. Mit dieser Produktion wird exzellentes Volkstheater in seiner ureigensten Form ausgezeichnet.“
Wir sind überglücklich und überwältigt!
Danke, liebes Publikum!
Pressemeldung des Landes Tirol:
Der Tiroler Volksbühnenpreis 2025
geht an die Volksbühne Aschau
Produktion „Kreuzwechsel“ überzeugt in der Kategorie „Tragisch und ernst“.
Der Tiroler Volksbühnenpreis 2025 geht in der Kategorie „Tragisch und ernst“ an die Volksbühne Aschau im Zillertal für die Produktion des Stücks „Kreuzwechsel“ von Stefan Hellbert in einer Bearbeitung von Martina Keiler. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und wird beim Fest der Kultur am 23. September 2025 im Haus der Musik in Innsbruck offiziell überreicht.
Mit dem Volksbühnenpreis werden herausragende Leistungen von Mitgliedsbühnen des Theater Verbandes Tirol vor den Vorhang geholt, mit dem Ziel die Arbeit zu würdigen und die Leistung sichtbar zu machen. „Mit ‚Kreuzwechsel‘ hat die Volksbühne Aschau ein anspruchsvolles und vielschichtiges Werk auf die Bühne gebracht, das zum Nachdenken anregt und das Publikum auf eine emotionale Reise mitnimmt“, gratuliert Kulturreferent LH Anton Mattle dem gesamten Team der Volksbühne Aschau mit Obmann Stephan Bliem zu diesem preiswürdigen Stück.
„Mit dieser Produktion wird exzellentes Volkstheater in seiner ureigensten Form ausgezeichnet“, lautet das einstimmige Urteil der Jury des Theater Verbandes Tirol, die die Entscheidung wie folgt begründet:
„Mit der Stückauswahl stellt die Bühne gleich klar, was hier gespielt wird. In „Kreuzwechsel“ werden auf drastische Weise die Konsequenzen einer menschenverachtenden Gesellschaft aufgezeigt. Diese historische Geschichte dient der Regisseurin als Grundlage für ein erschütterndes Sittenbild, welches sich in aktuellen, dem Stück zugefügten, Sequenzen ins Hier und Jetzt übertragen lässt. Schonungslos vermischt sie biographische, reale Erzählungen mit Stammtischgesprächen, deren zeitliche Verortung verschwimmen. So entsteht ein Sog, der das Publikum aufschreckt. Und das macht die Bühne nicht in der Anonymität einer Stadt oder in einer Blase Gleichgesinnter, sondern mitten in einem kleinen Dorf am Land. Schonungslos, mutig und lautstark inszenierte Martina Keiler was passiert, wenn es zur Missachtung aller Grenzen und Schranken des menschlichen Handelns kommt. Dieser Abend ängstigt, schockiert, beschämt und ringt den Zuschauerinnen und Zuschauern Respekt ab, nämlich jenen, die Stimme zu erheben, wenn alle verstummen. Man spürt, dass das Ensemble nicht nur irgendeine, sondern genau diese Geschichte erzählen will. Eine kompakte Leistung in einer stimmigen, nur mit notwendigen Versatzstücken ausgestatteten Bühne.“
wohnzimmer
konzert
mit Michaela, Christiane und Paul sowie Auszeit
Durch das Programm führt Martina Keiler.
5. April 2025, 20 Uhr
Theaterwohnzimmer
Verschoben! Ersatztermin folgt in Kürze.
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